Donnerstag, 19. Juni 2008

Ein typischer Tag wenn die Arbeit ruft

Es ist 7 am und der Wecker klingelt, schnell die Laufklamotten packen und ab ins Bad, eine Hand voll Wasser ins Gesicht, Laufschuhe an und los geht's! Aber vorsicht beim Überqueren der Straße! Den Sinn eines Zebrastreifens in den USA habe ich bislang leider noch nicht erforschen können. Die Straße runter, über die eine Brücke, entlang der Imperial Ave und zurück über die zweite Brücke (getauft als "Flaggenbrücke").


Aber Achtung: Genick einziehen und alles in Sicherheit bringen, ein Trucker rast vorbei!


Geschafft... und weiter geht's.

Inzwischen sind so 35min vorüber und die letzten Augenmatzen dürften nun aus dem Gesicht gewischt sein.


Schnell unter die Dusche, anziehen, schminken und los gehts. 8.30 am die Arbeit beginnt.
Das Schönste daran ist, dass heute endlich mal wieder so richtig schönes Wetter ist: die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, naja die Enten quacken. Und ich muss nicht wieder frieren, da hier im Büro immer dermaßen die Klimaanlage aufgedreht ist, dass draußen noch so warm sein kann, man aber trotzdem friert. Zur Vorbeugung habe ich heute dennoch meine dickste Weste überhaupt dabei. Die blauen Lippen und Hände waren gestern :-)

Der Blick aus meinem Büro verrät mir, dass gerade Flut ist. Die Wasserhöhe des Flusses (Saugatuck), an dem meine Arbeitsstätte liegt, nimmt allmählich zu. In den freien Minuten kann man auf den Balkon raus und den reichen Amerikanern auf die Terrasse schauen oder beim Rudern zusehen.


Gegen 12 am/ 1 pm steht dann die Mittagspause an. In der ersten Woche sind wir immer Essen gegangen, was natürlich sehr am Geldbeutel kratzte. Daher haben wir uns dazu entschlossen, uns etwas Obst und Gemüse mitzunehmen und abends zu kochen. Bislang haben wir uns daran gehalten (MO-DO :-) ). Doch das Problem ist, dass uns schon nach 3 Abenden Nudeln (Vollkornnudeln! --> ich bleibe meinem Weg treu!) mit Tomatensoße zum Hals rauskommen...

Gegen 5.30 pm ist es dann Zeit, den Heimweg anzutreten.

5.32 pm Ankunft Apartment. Stefan, so langsam weiss ich es zu schätzen, was es bedeutet, die Arbeit um die Haustüre zu haben!

9.30 pm: Schlafen. Gute Nacht...

5 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Ähm, das Bild oben ist der Blick aus deinem Büro? *vorneiderblass*

Liebe Grüße,
Jan

P.S. Ich wünschte ich hätte deinen Elan beim Bloggen. Respekt!

Anonym hat gesagt…

Genau, die beiden oberen Bilder beschreiben den Ausblick aus meinem Büro. Wenn es die Arbeit zulässt, gehen ich hin und wieder auf den Balkon raus (von dem ich auch die Bilder gemacht habe)und genieße einfach die Sonne und schau den Enten und den Ruderern zu. So lässt es sich ganz gut aushalten.

P.S. Das Bloggen macht mir richtig Spaß und erst recht, wenn Rückantwort kommt :-)

Ganz liebe Grüße über den Atlantik!

Natalie

Unknown hat gesagt…

ok, dann erzähle uns aber bitte nicht, du müsstest oder würdest dort drüben "arbeiten". Das ist ja Urlaub pur ...

Unknown hat gesagt…

Vergessen: :-)

Anonym hat gesagt…

Ich habe bei der Arbeit Anwesenheitspflicht von 8.30am bis 5.30pm. Hin und wieder gibt es schon was zu tun. Aber keine Angst: Ueberarbeiten tut man sich hier nicht :-)