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Dienstag, 9. September 2008

Das Ende meines WG-Lebens

Unseren letzten gemeinsamen Abend in der WG haben wir ganz gemütlich auf unserem Apartment mit einer Abschieds - Pasta ausklingen lassen...


Gute Musik durfte bei der Unterhaltung natürlich nicht fehlen.
Das war DJ Manni's Job.


Heute war mein 14-wöchiges WG-Leben vorbei. 14 Wochen nur mit (anfangs noch wildfremden) Jungs unter einem Dach...
10 Wochen mit Franz zu Zweit, dann 2 Wochen mit Alex alleine und zum Schluss noch 1,5 Wochen mit Alex und Stefan zu Dritt.
Hätte mir das vorher jemand erzählt... wahrscheinlich unvorstellbar. Doch ich muss sagen, dass ich es sehr gut getroffen habe, vermutlich fast nicht besser hätte treffen können. Es hat Spaß gemacht, mit Ihnen zusammen zur Arbeit zu gehen und Mittagspause zu machen, des öfteren gemeinsam die Abende und Wochenenden zu verbringen und New York unsicher zu machen. Es war eine absolut geniale Zeit wie ich sie wahrscheinlich nie wieder erleben werden darf. Danke Jungs!!!

Montag, 8. September 2008

Grillen am Strand

Während bei mir die letzten Tage noch die Pflicht ruft, hat sich Stefan in der Früh, ausgerüstet mit einem Fahrplan, einem Stadtplan und ein paar Wegnotizen, auf den Weg nach Manhattan gemacht.Von einer Beschreibung seiner ersten Eindrücke vom Big Apple sehe ich jedoch ab, das überlasse ich ihm.

Die Arbeit beendet, hatte auch Stefan wieder den Weg von Manhattan zurück gefunden. Schnell noch kurz einen Nudelsalat gemacht, Brötchen aufgebacken, Fleisch- und Grillutensilien zusammengepackt und los konnte es gehen. So machten wir uns, wie auch schon gestern nach unserer großen Shoppingtour im Woodbury, an den Strand zum Grillen auf.

Da es hier mit zunehmenden Kalendertagen immer früher dunkel wird, reichte die Helligkeit noch fürs Feuermachen und Grillen, gegessen wurde im Dunkeln.

Der Grill (davon mussten aber nicht alle satt werden, das blieb über)

Freitag, 5. September 2008

Arbeiten in NY City

Nachdem nun meine 1,5 Wochen, in denen ich in NY im Office eingesetzt war, vorbei sind, möchte ich die Gelegenheit nutzen, ein paar Eindrücke und Erlebnisse zu schildern.

Mit dem Zug um 7.52 am machte ich mich auf den Weg in die City, um 9 am begann dann mein Arbeitstag. Die LBBW in New York befindet sich in der 280 Park Ave im 31st Floor im Gebäude der Deutschen Bank.
Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Anordnung der Arbeitsplätze. Neben wenigen Einzelbüros, sind hier zahlreiche Cube Boxen vorzufinden. Die Angestellten sitzen sehr eng aufeinander und haben einen kleineren Arbeitsplatz. Dennoch ist es meines Erachtens nach ein ruhigeres Arbeiten, vor allem auch am Telefon.
Neben dem Blick ueber die Manhattener Skyline muss man auch auf Annehmlichkeiten wie eine Kantine, super schoene Toiletten und Tee-/Kaffeeküche hier nicht verzichten.
In der Branch sitzen Mitarbeiter der LBBW aus Stuttgart von den verschiedensten Abteilungen Box an Box. So bekam ich die Möglichkeit, neben meinen Marketing- und Vertriebstätigkeiten für die Süd Leasing, Einblicke ins Leverage Finance, International Corporates und ABS der LBBW zu sammeln.
Die Kollegen sind alles sehr sehr nett, ich fühlte mich von Anfang an in die Gruppe integriert und herzlich aufgenommen. Wir machten zusammen Mittagspause und zur Vollständigkeit durfte ein gemeinsames Afterwork natürlich nicht fehlen.
Stefan, mein neuer Mitbewohner, und Martin
Zusammen mit Miguel (rechts) und Stefan (links)
Diese Zeit in der Branch war für mich die Krönung meines Arbeitslebens hier in den USA, die nun fast vorbei ist. Es war eine super Erfahrung, zu sehen, wie verschieden die Arbeit abläuft, wie es ist, direkt in Manhattan zu arbeiten, neue nette Kollegen kennen zu lernen und den Vergleich zwischen Stuttgart und New York heranzuziehen.

Donnerstag, 28. August 2008

Dine on Sheffield Island

Nachdem ich heute in NY in der Branch eingesetzt war, hieß es um 3.50 pm Sachen packen und Feierabend machen. Grund hierfür war, dass wir uns gemeinsam mit Anja, eine unserer Praktikantenansprechpartnerinnen, und ihren Freunden um 6 pm in Norwalk am Hafen für eine Schifffahrt angemeldet hatten.

Mit dem Schiff ging es nach Sheffield Island, eine Insel im Atlantischen Ozean. Dort wartete auf uns eine Führung durch das historische Lighthouse bevor das Dinner soweit vorbereitet war.

v.l.: Mister Cancoon (so nannte er sich jedenfalls) , Anja, Alex und Ich


Unser Captain:


Sheffield Island


Das Lighthouse


Das Schlafzimmer:


Eng war es im Treppenaufgang...


Gemütliches Dasein am Alantik...


Ein paar Appetizer und reichlich Wein durfte natürlich nicht fehlen...


Zum Essen warteten Salate, Muscheln, Kolbenmais, Kartoffeln und mariniertes Hühnerfleisch, wahlweise auch Lobster, Lachs, BBQ Chicken oder Schwein.

Von der Sheffield Island konnte man sogar die Skyline von Manhattan sehen. Die Kamera aber leider nicht :-)

Nach einem gemütlichen Abend auf Sheffield Island ging es gegen 10 pm zurück aufs Festland.

Donnerstag, 21. August 2008

Traumhaft schön

Kann man einen Tag gediegener als bei Sonnenuntergang am Strand ausklingen lassen?
Ein definitives NEIN!

Ja, auch diese Abende gibt es, an denen man keine Lust hat, in der City auszugehen, sondern man einfach nur gediegen an den Strand liegen, die Ruhe und den Sonnenuntergang genießen möchte- traumhaft!!

Noch war ich wach...


Dann ließ ich mich vom Wellenrauschen hinreißen...


Wieder wach, beim Melone löffeln...


Und noch eine zweite Decke zum Zudecken, für die später, wenn die Sonne so langsam schwindet und es kühler wird...


So langsam ging die Sonne unter...


Auch Alex, mein neuer Mitbewohner, hat es sich gutgehen lassen...

Mittwoch, 20. August 2008

Kneipentour im East Village

Alle zwei Wochen Mittwochs findet in einer anderen Bar der German Stammtisch statt. Bei der Auswahl geht es dabei weniger um die Location, sondern eher um die Happy Hour oder Special Offers. Für dieses Mal wurde die 'Blue Owl' ausgewählt.

Da der Stammtisch immer recht lustig ist und man mit vielen anderen deutschen Praktikanten nette Gespräche führen kann, war dies unser erstes Ziel am heutigen Abend. Leider war es aber doch nicht ganz nach unserem Geschmack und so zogen wir gegen halb elf um die Ecke, weiter zur 'Coyote Ugly Bar'. Was uns dort erwartete, war auch nur zum Naserümpfen: Heruntergekommen, nicht gerade viel los und ein etwas modriger Geruch nach alten Kellerräumen, essen wollte ich hier nichts. Da man dies nüchtern nur schwer ertragen kann, steurte Ulli auf dem direkten Weg die Bar an und gab erst einmal eine Runde Bier aus. Auch wenn ich hier in Amerika bin und ich schon sehr viele Gewohnheiten angenommen habe, brachte ich das Bier nicht die Gurkel hinunter und musste es zur Freude unserer männlichen Begleiter weitergeben. Eine Runde Bier hat zwar nicht für den Suff gereicht, dennoch für die Coyote Ugly Bar, welche ihrem Namen alle Ehren macht.

Auf der Bar tanzen die Coyoten und lassen sich von alten alten Säcken begaffen...


Auch die Toiletten sind nicht die vornehmsten, was einem im Notfall jedoch nicht von der Benutzung abhalten kann...

Den Herren scheint es dennoch gefallen zu haben...


Meine ersten Schlucke Bier...


Die deutschen Coyoten...


Julia's amerikanische Bekanntschaft hat uns dann zwei Blocks weiter in eine weitere Bar geführt. Doch das war alles andere als eine gute Idee: 5 Shots für 10 USD. Und da eine Gruppe von 10 Leuten so einiges schlucken kann, hat sich hin und wieder jemand dazu bereit erklärt, die eine oder andere Runde springen zu lassen.
Ein Jägermeister auf Deutschland, Prost!
Wir...
Mit den Mädels: Sabine, Jani und Julia (v.l.)
Auch wenn es drei Anläufe gebraucht hatte, hier haben wir uns dann wohl gefühlt und unsere Bleibe für den Abend gefunden. Lustig wars :-)

Um drei Uhr war ich dann schließlich im Bett gelegen, geschlafen habe ich sofort, denn um sieben klingelte schon wieder der Wecker zum Joggen.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Sister Act (3)

Nach der Arbeit haben wir uns mit Jani und Julia in der Stadt getroffen. So konnte Fabi auch mal die Mädels kennen lernen, mit denen ich des öfteren unterwegs bin.

Da ich wie schon Mama und Papa auch Fabi unbedingt die 230 5th zeigen wollte, haben wir den heutigen Abend dazu genutzt. Glücklicherweise war heute Mittwoch, so standen die Chancen um einen perfekten Platz sehr gut. Und so war es auch: wir hatten beste Aussicht auf das beleuchtete Empire State Building, Crysler Building und die umliegenden Wolkenkratzer auf der einen Seite und den Blick über das Financial District auf der anderen.

Alle zusammen: Fabi, ich, Jani, Julia

Fabi, ich und zwei Cosmopolitan :-)


Obwohl ich Fabi schon die eine oder andere Rooftop Bar gezeigt hatte, ist die 230 5th doch noch eine Klasse für sich!


Dies verrät auch Fabi's kennerischer Blick :-)

Dienstag, 29. Juli 2008

Sister Act (2)

Nachdem wir ein Paar Tage mit dem Afterwork ausgesetzt hatten, ging es heute Abend wieder in die City.

Zunächst haben wir uns auf den Weg nach etwas Essbarem gemacht. Anschließend sind wir in die Ava Lounge gegangen, eine Rooftop Bar auf dem Hotel Dream in der 55th Straße.


Schön war, dass noch nicht ganz dunkel war. So konnten wir den Blick sowohl im Hellen als auch im Dunkeln genießen.


Das angenehme an diesen Rooftop Bars ist, dass immer ein angenehmer lauer Wind weht. So lässt es sich ganz gut aushalten und machte meinem Cocktail "Summer Wind" alle Ehren.

Als der Abend etwas fortgeschritten war, ließ sich Fabi dann auch dazu überreden, ins nur unweit entfernte Touch zu gehen. Diese Disko bietet jeden Dienstagabend eine Afterwork-Party an.

An der Bar

Bei einem Tequilla Sunrise

Nach dem Tequilla Sunrise :-)

Spätestens in der Disko hatte auch Fabi bemerkt, dass die Menschen hier sehr offen, kontaktfreudig und ziemlich hemmungslos sind. Auch wird sehr eifrig getanzt und getrunken... also fast wie in deutschen Diskos :-)