Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 8. September 2008

Grillen am Strand

Während bei mir die letzten Tage noch die Pflicht ruft, hat sich Stefan in der Früh, ausgerüstet mit einem Fahrplan, einem Stadtplan und ein paar Wegnotizen, auf den Weg nach Manhattan gemacht.Von einer Beschreibung seiner ersten Eindrücke vom Big Apple sehe ich jedoch ab, das überlasse ich ihm.

Die Arbeit beendet, hatte auch Stefan wieder den Weg von Manhattan zurück gefunden. Schnell noch kurz einen Nudelsalat gemacht, Brötchen aufgebacken, Fleisch- und Grillutensilien zusammengepackt und los konnte es gehen. So machten wir uns, wie auch schon gestern nach unserer großen Shoppingtour im Woodbury, an den Strand zum Grillen auf.

Da es hier mit zunehmenden Kalendertagen immer früher dunkel wird, reichte die Helligkeit noch fürs Feuermachen und Grillen, gegessen wurde im Dunkeln.

Der Grill (davon mussten aber nicht alle satt werden, das blieb über)

Donnerstag, 7. August 2008

Salatpizza bei Jordan's

Normalerweise isst man, wenn man sich für die gesunde Variante entscheidet Salat, oder wenn es auch etwas fettiger sein darf Pizza. Bei Jordan's wird daraus eines gemacht: Salatpizza. Das Ganze besteht aus einem Pizzaboden, Tomatenbelag und Salat. Der Käse, die Salami und die Pilze, oder wenn jemand was anderes darauf haben möchte auch das, wird einfach durch den Salat deiner Wahl ersetzt.


Jedoch bin ich mir noch unschlüssig darüber, ob man sagen kann, man hat Salat mit Brot gegessen und somit eigentlich etwas Gesundes, denn wenn man die "Ölrückstände" betrachtet, die auf dem Teller zurückbleiben, kann man da schon etwas ins Krübeln kommen.

Naja, sei's drum, geschmeckt hat's trotzdem!

Donnerstag, 24. Juli 2008

Geschäftsessen im Positano's

Diese Woche waren alle SL Financial Vertriebsleute der USA zu Besuch. Zu diesem Anlass wurde die komplette Firma zu einem Dinner im Positano's Westport eingeladen.

Das bedeutete für mich, in der noch bleibenden halben Stunde schnell aufs Apartment, duschen, schminken, Bluse wechseln und ab in den Hosenanzug zu hüpfen.

Zum Essen gab es einen Appetizer, ein Hauptgericht und ein Dessert, bestellt wurde à la carte.
Ich hatte eine kalte Meeresfrüchteplatte, "Abissi Marini Cold", zur Vorspeise, "Chicken Romantica" als Hauptgang und einen "Homemade Cheesecake" zum Nachtisch ausgewählt.
Nach dem Essen ging es in die Splash Beach Bar, die Hotelbar des Longshore Inn, in dem die Vertriebsleute übernachtet haben. Dort haben wir dann noch den einen oder anderen Cocktail getrunken, bevor wir gegen Mitternacht wieder im Apartment waren.

Es war sehr schön, an diesem Geschäftsessen mit der (fast) vollzähligen SL Financial USA teilnehmen zu dürfen. So bekamen wir die Gelegenheit, die Kollegen kennen zu lernen und in den Ablauf eines solchen Anlasses reinschnuppern zu dürfen.

Die Atmosphäre war sehr angenehm und das Essen lecker. Auch der gemütliche Tagesausklang im Splash war absolut locker.

Die beiden Geschäftsleute...

Montag, 21. Juli 2008

Stew Leonard's

Auch wenn viele sich nicht vorstellen können, was an Lebensmitteleinkaufen so besonderes sein soll, aber hier kann auch dies zu einem echten Erlebnis werden.


Stew Leonard's, eine große amerikanische Lebensmittelkette (und, ich glaube, auch eine der bekanntesten) hat für mich erneut den Eindruck "typisch Amerika" vermittelt. Eine Mischung aus Vielfalt, Staunen und Kitsch ist hier vorzufinden.


Eben wie man es sich so vorstellt: Eine Auswahl wie sie kaum zu übertreffen ist.
Milch in allen möglichen Fettstufen, Bio/ behandelt wie sonst nirgends, Größen und Temperaturen. Fleisch entweder tiefgefroren, aus der Kühltheke oder vor den Augen frisch geschnitten (und vielleicht auch noch vorm Supermarkt frisch geschlachten, wer weiß?).


Natürlich hat Stew Leonard's im Großen und Ganzen auch seine eigene Preisklasse.
Aber dort geht man auch nicht zum Einkaufen hin, sondern zum gaffen und probieren... ich zumindest :-)
Im Stew Leonard's findet man verschiedene Probierstände vor, an denen man Dinge wie süße Stücke, verschiedene Säfte oder Käsesorten, Obst und dergleichen kosten kann.

Doch Moment: wir müssen dort immer die Milch für die Arbeit holen. So habe ich mir gleich einen Apfel mitgenommen: 0.83 USD !!! (ein Apfel, kein Kilo!)

Dienstag, 24. Juni 2008

Am Abend...

Um wenigstens mal wieder ein bisschen deutsche Luft zu schnuppern, haben wir uns nach der Arbeit auf den Weg ins 22 Meilen entfernte deutsche Restaurant "Old Heidelberg" gemacht.
Wem es etwas sagt, dieses Restaurant kam vor nicht allzu langer Zeit auch im Fernsehen bei den Auswanderern.
Schon von Weitem stechen einem die deutsche und die amerikanischen Flaggen ins Auge. Dort vorne rechts muss es sein...


Beim Studieren der Landkarte hätte man durchaus vergessen können, dass man sich eigentlich mitten im Staate Connecticut in den USA befindet.
Und als aus dem CD-Rekorder noch deutsche Musik kam, konnte man sich fast wie Zuhause fühlen. Naja, aber eben nur fast...
Ich hatte mich gegen Wiener-, Jäger-, Rahm-, Zigeuner-Schnitzel (und was es sonst noch für Varianten gibt), Kassler, Currywurst, Rostbraten, Saumagen etc. und für den Brathändlsalat "Oktoberfest" entschieden.



Das Essen war, naja wie soll ich sagen, auf der einen Seite gut (okay), auf der anderen Seite irgendwie völlig geschmacksneutral. Meiner Meinung nach war das Essen falsch (oder gar nicht?) gewürzt.
Es war mal interessant, es gesehen, und hier in einem deutschen Restaurant gegessen zu haben, aber auf meiner Favoritenliste stehen andere. Auch, wie ich finde, waren die Preise ziemlich überteuert.

Etwas enttäuscht machten wir uns dann wieder von Dannen.
Da erst 8pm war, die Einkaufsmalls hier immer so bis 9.30pm geöffnet haben, sich in Danbury eine dieser Malls befindet und diese noch auf dem Weg lag, beschlossen wir, dort einen kurzen Abstecher zu machen. Nicht zum Shoppen, nur um einen Eindruck von dieser Mall zu bekommen.
Diese Mall ist wirklich eine sehr schön. Wer sich in den oberen Preisklassen aufhalten möchte, geht zu Armani, Gucci, Prada, Boss oder Hilfiger und wer es etwas preiswerter möchte zu H&M, Esprit, Puma, Adidas, Reebok, Nike oder Asics.

Auch wenn wir eigentlich nicht zum Einkaufen hier waren, war ich insgeheim seit ich hier bin schon die ganze Zeit auf der Suche nach einem Paar neuen Laufschuhen (und zwar nach einem sehr preiswerten!!!, wenn man bei diesem $-Kurs schon mal hier ist und zudem alles viel günstiger als in D ist). Dies stellt hier an sich auch kein Problem dar, doch bislang hatte mir dennoch immer etwas nicht gepasst.

Schon völlig deprimiert und in Richtung Ausgang laufend, bin ich eine viertel Stunde vor Schließung doch noch über ein Paar Laufschuhe gestolpert. Als ich dann noch den Preis sah, war die Sache geritzt! 50 USD --> ca 32 EUR!!!


Der Tag war gerettet, der geschmacklose Brathähndlsalat vergessen...

Samstag, 21. Juni 2008

Barbecue

Heute waren wir zu einem typischen amerikanischen Barbecue bei Brett, einem Kollegen der SL Financial, eingeladen. Insgesamt waren etwa 30 Gäste gekommen. Anlass war die Einweihung seines im April gekauften Anwesens.
Los ging´s um 2 pm...

Brett´s Kumpels und deren Familien waren schon da. Brett ist übrigens der ganz rechte.

Das Werkzeug:
Anm.: Weber-Grill für 750 USD!!!


Das Barbecue an sich war (nach meinen Vorstellungen) typisch amerikanisch.

Der Grillmaster Brett...


Zur Vorspeise gab es Tortillas und andere amerikanische Chips mit verschiedenen Soßen...


Der erste Gang bestand aus Hamburger bzw. je nach Geschmack Cheeseburger...


Und wer es glaubt oder nicht... ich habe, ohne mir Gedanken darüber zu machen aus welchem Tier bzw. Tieren dieses zusammengepresste runde Stück Fleisch besteht und wie dieses zubereitet wurde, den ersten Burger meines Lebens verdrückt :-)
Man möchte ja kein Spielverderber oder Spießer sein und so habe ich mich angepasst und mich so richtig amerikanisch gefühlt :-) (okay, das Hamburgerbrötchen habe ich mir dennoch etwas auf dem Grill toasten lassen)
Hier der Beweis:


Der zweite Gang waren (wie kann es auch anders sein?) Hot-Dogs...
An diesem habe ich aber nicht mehr mitgemacht. Das wäre zu viel des Guten gewesen.


Und der dritte/ vierte/ fünfte Gang, je nach Bedarf, war eine Mischung aus allem...


Natürlich waren auch Getränke für jedermann vorhanden...
Anm.: man beachte das "typisch amerikanische" Bier ganz oben in der Mitte :-)


Zum Nachtisch gab es Cookies und Brownies (und natürlich wieder Tortillas und Chips).

Brett´s Anwesen ist sehr groß. Sein Grundstück beträgt etwa das Zehnfache wie das eigentliche Haus. Auf dieser Fläche hatte er ein Volleyballfeld augebaut, auf dem wir nach dem Essen eine Runde spielen konnten.
Gegen 7.30 pm haben wir uns dann verabschiedet.

Es war ein Erlebnis mal an einem richtigen amerikanischen Barbecue teilzunehmen. Ich finde es immer wieder spannend, für mich neue typische amerikanische Gewohnheiten wie das Flair eines solchen Barbecues sowie das Essen, bestehend aus Hamburger, Hot-Dogs, Brownies, Cookies oder Chips auszuprobieren.
Natürlich muss einem klar sein, dass Überzeugung dazu gehört und man nicht damit beginnen sollte, Fett oder Kalorien zählen zu wollen, denn sonst hat man keine Freude dabei...