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Mittwoch, 10. September 2008

The Lion King

An meinem letzten Arbeitstag und somit auch am letzten Abend vor unserer Rundreise wollten wir es uns so richtig gutgehen lassen.
Ich hatte Karten für das Broadwaymusical 'The Lion King' besorgt und da ich nach der Mittagspause nicht mehr zurück ins Büro gegangen bin, konnten wir bei Zeit in die City fahren.

Auf dem Bahnhof, warten auf den Zug:


Stefan wollte sich noch das UN-Gebäude ansehen und es blieb auch noch genügend Zeit etwas durch die Geschäfte der 5th Ave zu gehen und zu essen.


Um den Bedenken, evtl einschlafen zu können, entgegenzusteuern, haben wir neben einem Cocktail in der Afterwork Bar des Rockefeller Centers noch einen Kaffee getrunken.


Nun war die Zeit so fortgeschritten, dass wir uns in Richtung Broadway zum Musical aufgemacht haben.


Das Musical war sehr unterhaltsam, besonders die Kostüme haben beeindruckt. Nach Ende der Vorstellung blieb noch etwas Zeit um über den Times Square zu laufen.


Dann haben wir uns auch schon wieder Richtung Grand Central aufgemacht.
Schnell nach Hause, morgen heißt es Kofferpacken und ab auf die Piste!!!

Freitag, 5. September 2008

Arbeiten in NY City

Nachdem nun meine 1,5 Wochen, in denen ich in NY im Office eingesetzt war, vorbei sind, möchte ich die Gelegenheit nutzen, ein paar Eindrücke und Erlebnisse zu schildern.

Mit dem Zug um 7.52 am machte ich mich auf den Weg in die City, um 9 am begann dann mein Arbeitstag. Die LBBW in New York befindet sich in der 280 Park Ave im 31st Floor im Gebäude der Deutschen Bank.
Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Anordnung der Arbeitsplätze. Neben wenigen Einzelbüros, sind hier zahlreiche Cube Boxen vorzufinden. Die Angestellten sitzen sehr eng aufeinander und haben einen kleineren Arbeitsplatz. Dennoch ist es meines Erachtens nach ein ruhigeres Arbeiten, vor allem auch am Telefon.
Neben dem Blick ueber die Manhattener Skyline muss man auch auf Annehmlichkeiten wie eine Kantine, super schoene Toiletten und Tee-/Kaffeeküche hier nicht verzichten.
In der Branch sitzen Mitarbeiter der LBBW aus Stuttgart von den verschiedensten Abteilungen Box an Box. So bekam ich die Möglichkeit, neben meinen Marketing- und Vertriebstätigkeiten für die Süd Leasing, Einblicke ins Leverage Finance, International Corporates und ABS der LBBW zu sammeln.
Die Kollegen sind alles sehr sehr nett, ich fühlte mich von Anfang an in die Gruppe integriert und herzlich aufgenommen. Wir machten zusammen Mittagspause und zur Vollständigkeit durfte ein gemeinsames Afterwork natürlich nicht fehlen.
Stefan, mein neuer Mitbewohner, und Martin
Zusammen mit Miguel (rechts) und Stefan (links)
Diese Zeit in der Branch war für mich die Krönung meines Arbeitslebens hier in den USA, die nun fast vorbei ist. Es war eine super Erfahrung, zu sehen, wie verschieden die Arbeit abläuft, wie es ist, direkt in Manhattan zu arbeiten, neue nette Kollegen kennen zu lernen und den Vergleich zwischen Stuttgart und New York heranzuziehen.

Sonntag, 31. August 2008

Labour Day Weekend (2)

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es zunächst wieder auf Shoppingtour. Danach mussten alle weiteren Pläne wie Kajakfahren im Hudson River oder Brightonbeach in Brooklyn erst einmal vertagt werden, da wir dringend etwas Ruhe und Schlaf sammeln mussten, bevor es erneut auf Tour gehen konnte. Dazu bot sich die Dachterasse optimal an.

Fertig gerichtet und etwas Kräfte getankt, ging es dann gegen Mitternacht in Richtung Marquee, ein New Yorker Club. Abgeschreckt von der riesen wartenden Schlange und den ziemlich unfreundlichen Türstehern davor beschlossen wir eine andere Location auszusuchen. Während der Beratung darüber bot uns allerdings ein netter Promoter seine Hilfe an und so waren wir in den nächsten fünf Minuten im Club und wir konnten uns selbst unsere Meinung über das so viel gesprochene Marquee machen. Der Club ist, abgesehen von der Art und Weise wie man vor dem Eingang z.T. grob behandelt wird, ganz gut: er verteilt sich über zwei Stockwerke indem verschiedene Musik gespielt wird und wenn man Glück hat, findet man auch einen Platz zum Tanzen.

Samstag, 30. August 2008

Labour Day Weekend (1)

Tag der Arbeit- Grund genug zum Feiern!

Nachdem ich gestern (FR) völlig erschöpft nach der Arbeit meine Ruhe auf dem Apartment genossen habe, war heute Morgen erst einmal Ausschlafen angesagt. Danach ging es eine Runde an den Strand joggen bevor ich zu Julia in die City gefahren bin. Dort angekommen, haben wir uns zunächst noch etwas Ruhe auf der Dachterasse gegönnt bevor wir zu Abend gegessen haben und uns noch eine Runde auf Shoppingtour begeben haben.

Anschließend war es dann Zeit, sich zu richten. Da haben sich die neuen Klamotten zum Testen gerade so angeboten. Um halb zwölf ging es dann los. Heute stand das Pacha, eine weltweit verbreitete Diskokette (mit den zwei Kirschen als Erkennungszeichen), auf dem Programm.


Nach einer schönen Party ging es dann um halb sechs wieder zurück zu Julia um die eine oder andere Stunde Schlaf mitzunehmen.

Samstag, 23. August 2008

Sex and the City und Chillen am Hudson River

Schon drei Wochen im Vorfeld hatten wir uns für heute zur 'Sex and the City Tour' um 3 pm angemeldet. Da Jani und Mareike daraus einen richtigen Wohlfühltag machen wollten, trafen diese sich um halb zwölf zum Frühstücken und zur späteren Maniküre.

Da ich von Natur aus schöne Fingernägel habe :-) , entschied ich mich für den Central Park. Ich hatte mir gestern dafür extra eine Decke und ein Kopfkissen mitgebracht.
Natürlich auch mit dem Hintergrundwissen, falls mich Jani rausschmeißen und ich keine netten Amerikaner treffen würde, welche mir für die paar Stunden Asyl bieten :-)


Um 2 pm trafen wir uns dann wieder vor Jani's Haustür um zur SACT aufzubrechen.
Die passenden T-Shirts durften dabei natürlich nicht fehlen.

Von hinten...


Und von vorne...


Die Tour führt in den 3 Std an den bekanntesten Schauplätzen der Serie vorbei und bietet einem die Möglichkeit an der einen und anderen Station auszusteigen um ein wenig zu shoppen (wer den passenden Geldbeutel hat).


Da die Tour am Times Square endete und Ulli und Hannes dort waren, haben wir uns anschließend dort getroffen um gemeinsam ein Cold Stone Eis zu essen.
Dann trennten sich für kurze Zeit auch schon wieder unsere Wege. Ausgemacht wurde, so schnell wie möglich wieder frisch und umgezogen bei Jani zu sein. Es war auch beinahe jeder pünktlich. Bevor wir ans Hudson-Ufer gehen konnten, ging es noch schnell gemeinsam in die verschiedenen Läden bis wir auch für jeden Geschmack etwas trinkbares beisammen hatten. Nach kurzem Fußmarsch waren wir auch schon angekommen. Wir breiteten die Decken und das Trinken aus und machten uns es gemütlich.

Alle zusammen: Hannes, Mareike, Ulli, Jani, Ich und Uwe (v.l.)


Da man sich in Amerika mit alkoholischen Getränken nicht öffentlich zeigen darf, haben wir unsere Flaschen in leere Chipspackungen eingehüllt.
Prost Uwe!


Da Mädels nur selten alleine auf Toilette gehen können, war ich für kurze Zeit "Henne" im Korb...


Fragt mich nicht um was es hier ging!


Es war so gediegen und entspannend hier, kaum Fußgänger waren unterwegs, wir hatten den ganzen Parkstreifen für uns alleine, weit und breit war niemand anderes zu sehen und die Harmonie in der Gruppe hatte einfach gepasst. Heute Abend hätte es in keiner Bar oder Diskothek schöner sein können. Um 3 am waren dann auch die letzten müde und so konnten wir uns um halb vier unseren Träumen widmen.

Freitag, 22. August 2008

WG-Party und Nikki's

Nach der Arbeit hatte ich noch eine Stunde Zeit um meine Sachen zu packen, dann ging es für das WE nach NY. Jani hatte mir freundlicherweise die Möglichkeit geboten, bei ihr zu nächtigen.
So war ich dann auch pünktlich kurz nach acht bei ihr um meine Sachen für das WE abzustellen. Noch kurz beim Chinesen etwas gegessen und beim Liquor-/Wine- Laden etwas mitgenommen, ging es auch schon zu Julia. Dort haben wir uns getroffen, bevor es in den Club gehen sollte.

Die Mädels in der Runde: Louisa, Ich, Julia, Julia und Sabine (v.l.)


Prost Sabine!


Gruppenbild:


Auch ich durfte Mal (für kurze Zeit) die Musik bestimmen...
Allerdings hatte dem Großteil der deutsche Schlager nicht gefallen :-(


Wegen dem Bier brauch man nicht nach Amerika...
Worauf die Jungs auch sehr stolz waren!


Draußen vor der Tür: Julia, Louisa, Hannes, Ulli, Aslan (v.l.)


Gegen 1 am haben wir uns dann auf den Weg zum Mansion, einem Club, gemacht. Da wir jedoch mit Entsetzen dem Eintrittspreis von 30 USD und dem Getränkepreis von 16 USD entgegenstanden, trennten dort unsere Wege. Die einen bissen in den sauren Apfel und legten die Kreditkarte hin, andere haben den Heimweg angetreten, ich bin zusammen mit Jani, Annett, Mareike und Hannes in den Nikki's Beach Club gegangen.

Da der Eintritt frei ist und die Getränke bei 10 USD liegen, konnten wir uns auch noch was zu Trinken leisten...


Zusammen mit Jani


Perfekt!


Als um 4 am die Lichter angingen, mussten wir dann notgezwungen den Club verlassen. Da es aber noch zu Früh zum Heimgehen war, sind wir noch in einen Deli gegangen um zu Frühstücken. Um halb sechs haben wir dann beschlossen, Schlafen zu gehen, da morgen wieder ein strammes Programm zu erfüllen war.

Mittwoch, 20. August 2008

Kneipentour im East Village

Alle zwei Wochen Mittwochs findet in einer anderen Bar der German Stammtisch statt. Bei der Auswahl geht es dabei weniger um die Location, sondern eher um die Happy Hour oder Special Offers. Für dieses Mal wurde die 'Blue Owl' ausgewählt.

Da der Stammtisch immer recht lustig ist und man mit vielen anderen deutschen Praktikanten nette Gespräche führen kann, war dies unser erstes Ziel am heutigen Abend. Leider war es aber doch nicht ganz nach unserem Geschmack und so zogen wir gegen halb elf um die Ecke, weiter zur 'Coyote Ugly Bar'. Was uns dort erwartete, war auch nur zum Naserümpfen: Heruntergekommen, nicht gerade viel los und ein etwas modriger Geruch nach alten Kellerräumen, essen wollte ich hier nichts. Da man dies nüchtern nur schwer ertragen kann, steurte Ulli auf dem direkten Weg die Bar an und gab erst einmal eine Runde Bier aus. Auch wenn ich hier in Amerika bin und ich schon sehr viele Gewohnheiten angenommen habe, brachte ich das Bier nicht die Gurkel hinunter und musste es zur Freude unserer männlichen Begleiter weitergeben. Eine Runde Bier hat zwar nicht für den Suff gereicht, dennoch für die Coyote Ugly Bar, welche ihrem Namen alle Ehren macht.

Auf der Bar tanzen die Coyoten und lassen sich von alten alten Säcken begaffen...


Auch die Toiletten sind nicht die vornehmsten, was einem im Notfall jedoch nicht von der Benutzung abhalten kann...

Den Herren scheint es dennoch gefallen zu haben...


Meine ersten Schlucke Bier...


Die deutschen Coyoten...


Julia's amerikanische Bekanntschaft hat uns dann zwei Blocks weiter in eine weitere Bar geführt. Doch das war alles andere als eine gute Idee: 5 Shots für 10 USD. Und da eine Gruppe von 10 Leuten so einiges schlucken kann, hat sich hin und wieder jemand dazu bereit erklärt, die eine oder andere Runde springen zu lassen.
Ein Jägermeister auf Deutschland, Prost!
Wir...
Mit den Mädels: Sabine, Jani und Julia (v.l.)
Auch wenn es drei Anläufe gebraucht hatte, hier haben wir uns dann wohl gefühlt und unsere Bleibe für den Abend gefunden. Lustig wars :-)

Um drei Uhr war ich dann schließlich im Bett gelegen, geschlafen habe ich sofort, denn um sieben klingelte schon wieder der Wecker zum Joggen.