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Mittwoch, 10. September 2008

It's time to say Good Bye

Heute war es soweit: Das letzte Mal aufstehen für die Arbeit, das letzte Mal Businesskleidung, das letzte Mal die Firma betreten, das letzte Mal den netten Kollegen einen 'Guten Morgen' wünschen... Es war nicht einfach.


Ich bin (fast) ausnahmslos gerne zur Arbeit gegangen. Es wurde mir aber auch nicht schwer gemacht: ein schönes Büro mit einer tollen Lage und einem traumhaften Ausblick, super nette Kollegen und im Großen und Ganzen kann ich mich auch nicht über die Tätigkeiten beschweren, welche mir aufgetragen wurden. Auch bei privaten Anliegen stieß ich immer auf Entgegenkommen.

Aus diesen Gründen hatte ich für die Kollegen an meinem heutigen letzten Arbeitstag ein kleines Dankeschön-Frühstück vorbereitet gehabt.
Kurz vor der Mittagspause hatte ich dann noch mein Abschlussgespräch mit Peter, unserem Chef. Von allen Mitarbeitern verabschiedet, war dann um halb zwei meine Arbeitszeit in den USA beendet.

Bagels aller Art, wahlweise mit Cream Cheese/Butter, Donutkugeln, Schokoladen- und Blueberry-Muffins und Croissants...


Auch wenn ich es sehr bedauere, dass diese tolle Zeit nun vorbei ist, freue ich mich nun auf die bevorstehende Rundreise gmeinsam mit meinem Schatz.
Morgen gehts los: über Philadephia nach Washington DC, hoch zu den Niagara Fällen, weiter nach Toronto und Ottawa und über Neueungland wieder nach Manhattan.

Freitag, 5. September 2008

Arbeiten in NY City

Nachdem nun meine 1,5 Wochen, in denen ich in NY im Office eingesetzt war, vorbei sind, möchte ich die Gelegenheit nutzen, ein paar Eindrücke und Erlebnisse zu schildern.

Mit dem Zug um 7.52 am machte ich mich auf den Weg in die City, um 9 am begann dann mein Arbeitstag. Die LBBW in New York befindet sich in der 280 Park Ave im 31st Floor im Gebäude der Deutschen Bank.
Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Anordnung der Arbeitsplätze. Neben wenigen Einzelbüros, sind hier zahlreiche Cube Boxen vorzufinden. Die Angestellten sitzen sehr eng aufeinander und haben einen kleineren Arbeitsplatz. Dennoch ist es meines Erachtens nach ein ruhigeres Arbeiten, vor allem auch am Telefon.
Neben dem Blick ueber die Manhattener Skyline muss man auch auf Annehmlichkeiten wie eine Kantine, super schoene Toiletten und Tee-/Kaffeeküche hier nicht verzichten.
In der Branch sitzen Mitarbeiter der LBBW aus Stuttgart von den verschiedensten Abteilungen Box an Box. So bekam ich die Möglichkeit, neben meinen Marketing- und Vertriebstätigkeiten für die Süd Leasing, Einblicke ins Leverage Finance, International Corporates und ABS der LBBW zu sammeln.
Die Kollegen sind alles sehr sehr nett, ich fühlte mich von Anfang an in die Gruppe integriert und herzlich aufgenommen. Wir machten zusammen Mittagspause und zur Vollständigkeit durfte ein gemeinsames Afterwork natürlich nicht fehlen.
Stefan, mein neuer Mitbewohner, und Martin
Zusammen mit Miguel (rechts) und Stefan (links)
Diese Zeit in der Branch war für mich die Krönung meines Arbeitslebens hier in den USA, die nun fast vorbei ist. Es war eine super Erfahrung, zu sehen, wie verschieden die Arbeit abläuft, wie es ist, direkt in Manhattan zu arbeiten, neue nette Kollegen kennen zu lernen und den Vergleich zwischen Stuttgart und New York heranzuziehen.

Freitag, 27. Juni 2008

Casual Pizza-Friday

Freitag bedeutet "Casual Friday". Da bleiben Stoffhose und Bluse im Schrank und Jeans und T-Shirt werden ausgepackt! Und da heute nicht nur Freitag war, sondern zudem noch der letzte Freitag im Monat, gabs heute Pizza für alle!!! Jeden letzten Freitag im Monat steht für die SLFinancial in der Mittagspause die legendäre Pizza-Party an. Eigentlich ist es nichts besonderes: es werden, je nach anwesenden Mitarbeitern (heute waren wir zu zwölft) , genügend Partypizzen bestellt. Sobald diese geliefert wurden, versammelt man sich im Besprechungszimmer und bedient sich ganz ungeniert dem Angebot. Und eins könnt ihr mir glauben: wenn so einiges an einem vorbeigeht, das bekommt JEDER mit!


Es steht jedem frei, daran teilzunehmen. Dauern tut es so lange, bis jeder satt ist. Dann verzieht man sich einfach wieder und geht zurück an seinen Arbeitsplatz. Der eine oder andere nimmt auch gleich seine Pizza mit an seinen Platz.
Es gab: zwei Käsepizzen, eine Wurstpizza (keine Ahnung was das für braune Wurstbollen sind), eine Salamipizza, Tomate-Mozzarella-Pizza und eine Vegetarische (Auberginen, Zucchini, Spinat)... und einen Salat, der zur Hälfte übrig blieb.
Wer mich kennt, weiß, was ich mir habe schmecken lassen :-)

Das war mein erster Casual-Pizza-Friday und ich kann euch jetzt schon sagen: ich liebe ihn!
Jetzt heißt es wieder: warten bis zum 25. Juli...


Donnerstag, 19. Juni 2008

Ein typischer Tag wenn die Arbeit ruft

Es ist 7 am und der Wecker klingelt, schnell die Laufklamotten packen und ab ins Bad, eine Hand voll Wasser ins Gesicht, Laufschuhe an und los geht's! Aber vorsicht beim Überqueren der Straße! Den Sinn eines Zebrastreifens in den USA habe ich bislang leider noch nicht erforschen können. Die Straße runter, über die eine Brücke, entlang der Imperial Ave und zurück über die zweite Brücke (getauft als "Flaggenbrücke").


Aber Achtung: Genick einziehen und alles in Sicherheit bringen, ein Trucker rast vorbei!


Geschafft... und weiter geht's.

Inzwischen sind so 35min vorüber und die letzten Augenmatzen dürften nun aus dem Gesicht gewischt sein.


Schnell unter die Dusche, anziehen, schminken und los gehts. 8.30 am die Arbeit beginnt.
Das Schönste daran ist, dass heute endlich mal wieder so richtig schönes Wetter ist: die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, naja die Enten quacken. Und ich muss nicht wieder frieren, da hier im Büro immer dermaßen die Klimaanlage aufgedreht ist, dass draußen noch so warm sein kann, man aber trotzdem friert. Zur Vorbeugung habe ich heute dennoch meine dickste Weste überhaupt dabei. Die blauen Lippen und Hände waren gestern :-)

Der Blick aus meinem Büro verrät mir, dass gerade Flut ist. Die Wasserhöhe des Flusses (Saugatuck), an dem meine Arbeitsstätte liegt, nimmt allmählich zu. In den freien Minuten kann man auf den Balkon raus und den reichen Amerikanern auf die Terrasse schauen oder beim Rudern zusehen.


Gegen 12 am/ 1 pm steht dann die Mittagspause an. In der ersten Woche sind wir immer Essen gegangen, was natürlich sehr am Geldbeutel kratzte. Daher haben wir uns dazu entschlossen, uns etwas Obst und Gemüse mitzunehmen und abends zu kochen. Bislang haben wir uns daran gehalten (MO-DO :-) ). Doch das Problem ist, dass uns schon nach 3 Abenden Nudeln (Vollkornnudeln! --> ich bleibe meinem Weg treu!) mit Tomatensoße zum Hals rauskommen...

Gegen 5.30 pm ist es dann Zeit, den Heimweg anzutreten.

5.32 pm Ankunft Apartment. Stefan, so langsam weiss ich es zu schätzen, was es bedeutet, die Arbeit um die Haustüre zu haben!

9.30 pm: Schlafen. Gute Nacht...

Montag, 9. Juni 2008

Erster Arbeitstag

Mein erster Arbeitstag begann heute Morgen um halb neun. Das Office befindet sich nicht einmal zwei Minuten mit dem Auto von unserer Wohnung entfernt. Da das Praktikantenauto leider erst Mittags von der Werkstatt abgeholt werden konnte (die Querachse war gebrochen), mussten wir laufen :-) Die Mannschaft besteht aus 22 Mitarbeitern, darunter 4 Deutsche.


Nach der Mittagspause sind wir dann in die Werkstatt gefahren um unser Auto abzuholen.
1.674 USD lautete die Rechnung :-) Immer diese verantwortungslosen Praktikanten...


Um 5p.m. war dann mein erster Arbeitstag zu Ende.
Abgesehen von der ausgefallenen Klimaanlage (Außentemperatur 37°C) war mein erster Eindruck von den Amerikanern durchweg positiv, obwohl die Kommunikation nicht ohne ist :-)

Nach der Arbeit haben wir uns auf den Weg zum Strand gemacht (6 Meilen entfernt). Außer den Palmen fehlt es hier einem eigentlich an nichts. Natürlich ist auch ein Fast-Food Restaurant geboten.


Auf dem Weg dorthin kann man sehen, wo die reichen Amerikaner ihr Geld liegen lassen. (Grund/Boden/Haus 5Mio USD!!!)