Sonntag, 6. Juli 2008

Einmal um halb Manhattan

Heute hatten wir uns vorgenommen, den Flugzeugträger am Ende der 42nd St am Hudson River (Manhattan Westende) anzusehen. Leider mussten wir dann feststellen, dass dieser erst in 87 Tagen wieder anlegt. So mussten wir uns mit den im Hafen gelegenen Luxuskreuzern begnügen.


Entlang des westlichen Endes von Manhattan, bogen wir dann auf der Höhe der 18th St wieder ins "Landesinnere" ein um im Stadtgebiet Westvillage etwas zu verschnaufen. Die Pause hatten wir uns verdient...

Frozen Margarita Kiwi im Mexikaner Caliente

Weiter gings durch Soho (South Houston), Tribeca und wieder ans Wasser.
Im North Park und dem anschließenden Rector Park (Battery Park City), ist meines Erachtens nach (soweit ich Manhattan bis jetzt erkundet habe), einer der schönsten Plätze von ganz Manhattan. Hier hat man von allem am Meisten. Auf der einen Seite die Wolkenkratzer des Financial Districts, auf der anderen den Blick übers Wasser zur Freiheitsstatue und Ellis Island und dazu noch einen sauberen (ja, so etwas gibt es doch in Manhattan!) schönen Park vor dem Gebäudekomplex des World Trade Centers. Ich bin immer wieder fasziniert, was diese Stadt alles zu bieten hat!

North Park

Blick zum Financial District

Empfangshalle World Trade Center

Blick aus einem Gebäude des World Trade Centers auf Ground Zero


American Natalie...

... American Eagle im Battery Park

Nun waren wir an der südlichsten Spitze Manhattans angekommen.
Zurück zum Grand Central ging es über den South Street Seaport (hier hatten wir auch das Feuerwerk angesehen), durch die Brooklyn und Manhattan Bridge, durch den East River Park hoch zum UN-Hauptquartier.

South Street Seaport

Das Markenzeichen des UN Hauptquartiers, das Sekretariatshochhaus


Nun waren wir erneut an der 42nd St angekommen, nur eben auf der anderen Seite von Manhattan. Jetzt waren noch die einzelnen Avenues zu überqueren, dann hatten wir es geschafft.

Kurz vor dem Ziel: Chrysler Building

Geschafft: Grand Central!!!

Falls ihr meinem Schnelldurchlauf nicht ganz folgen konntet, hier die Strecke nochmal im Überblick:


Mehr als dass die Beine etwas schwer waren, muss ich, glaube ich, hierzu nicht sagen...
Doch: es hat sich gelohnt!

Samstag, 5. Juli 2008

Boston

Auch an diesem Wochenende stand ein Trip außerhalb des Big Apples an. Dieses Mal ging es ins 170 Meilen entfernte Boston. Boston ist die größte Stadt in Neuengland und Hauptstadt des Bundesstaates Massechusetts.

Um so viel wie möglich von der Stadt zu sehen, haben wir uns auf den Marsch entlang des Freedom Trails gemacht. Das ist ein vier km die Bürgersteige entlangführender, roter Strich, der zu Stätten der US-amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung führt. Eine Station ist ua. das Old State House, von dessen Balkon John Adams im Jahre 1776 die Unabhängigkeitserklärung verkündete.

Bunker Hill Monument. Dieser Obelisk wurde zu Ehren der Schlacht von Bunker Hill errichtet.

Schießdarbietung am Bunker Hill Monument

State House im Public Garden

Auch die US Army ist vertreten

... und Ich!

Die Rotröcke bescherten den Besuchern eine geschichtlich musikalische Darstellung.
Hier bei ihrem Gang durch die Stadt...



oder auch bei ihrer Darbietung im Old Gramary Burial Ground...


Boston ist eine sehenwerte Stadt. Mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden, dem Hafen und der durchaus schönen Fußgängerzone hat sie einiges zu bieten.

Freitag, 4. Juli 2008

Independence Day

Dem Anlass entsprechend wollten wir den Tag vollkommen amerikanisch gestalten.
Dazu gehört natürlich auch ein typisch amerikanisches Essen. Dazu haben wir das "Wild Wood Barbecue" auf der Park Avenue aufgesucht, welches wir bereits in einer der vorangegangenen Sightseeingtouren entdeckt hatten.


Anfangs, das muss ich gestehen, war ich alles andere als davon überzeugt. Denn auch wenn ich mich im Amiland befinde, meine Abneigung gegen Burger besteht weiterhin.
Ich habe mich gegen die Spear-Rips...


... und mich für eine Chickenversion entschieden...


Da bereits kurz nach 7 pm war, haben wir uns nach dem Essen gleich Richtung Manhattan Downtown aufgemacht um uns für das Independence-Feuerwerk über dem East River zu positionieren. Der Startschuss war auf kurz nach 9 pm terminiert. Dieses Vorhaben hat sich allerdings als nicht so einfach herausgestellt. Wir waren ja schließlich nicht die einzigen, die daran interessiert waren. Eigentlich wollten wir es von der Brooklyn Bridge ansehen. Wir hatten uns auch noch gewundert, warum die ganzen Menschenmassen uns entgegenkamen. Nach 2 Meilen Marsch mussten wir dann erfahren, dass die Brooklyn Bridge erst nach dem Feuerwerk wieder begehbar ist.
Also gut, fügen wir uns der Pilgerwanderung und schauen es eben auch am South Street Seaport an. Wenn nicht schon alles belagert und abgesperrt wäre... Die Police hatte uns zum nächsten Gate geschickt, welches noch offen sei. So war es dann auch: ab ins Getümmel!


Der Startschuss fiel gegen 9.20 pm, das Feuerwerk dauerte eine gute halbe Stunde.




















Als das Feuerwerk vorbei war, ging es darum, wer als "erster" zur Subway kommt. Bis wir dort waren, war diese jedoch bereits wegen Überfüllung geschlossen. Dies war auch bei den nächsten drei Stationen der Fall. Mit etwas Geduld und Durchhaltevermögen fanden wir dann an der vierten Station Platz. Kurz vor 11 pm waren wir dann, halb platt gedrückt, an der Grand Central angekommen.

Ich habe noch nie zuvor so viele Menschen auf so wenig Platz gesehen... und derart viele Gerüche zugleich ertragen (dürfen) müssen.
Das 150. Macy´s 4th of July Feuerwerk war sehr schön anzusehen.
Dennoch stellt sich die Frage, ob das BBQ oder das Feuerwerk das größere Highlight am heutigen Tage war?

Donnerstag, 3. Juli 2008

Pre- Independence Day

Da morgen der höchste amerikanische Feiertag ansteht, durften wir heute etwas früher Feierabend machen. Um 2 pm hat uns der Chef in das Wochenende geschickt. Da mussten wir nicht lange überlegen. Haben unsere Sachen gepackt, schnell aufs Apartment, umziehen und ab auf den Bahnhof. Um 2.33 pm saßen wir dann im Zug Richtung NY City.

Zunächst haben wir uns vorbei am Empire State Building...


... auf den Weg zum Madison Square Garden ("the world´s most famous arena") gemacht.


Vorbei am Madison Square Park, die 5th Ave Richtung Downtown weiter...


... sind wir auf ein Livekonzert von Jennie Arnau (muss man nicht kennen :-) ) am Union Square gestoßen. Dort finden über den Sommer hinweg jeden Donnerstag um 5.30 pm Livekonzerte von talentierten Musikern aus New York und Umgebung statt.


Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn man durch die City schlappt und zufällig auf irgendwelche Liveacts verschiedenster Art stößt, von denen es hier gerade genug gibt. Diese bieten sich immer ganz gut für Verschnaufs- oder Essenpausen an.

Nach etwa einer halben Stunde ging es weiter zum Washington Square...


Das geplante (Sightseeing-)Programm für heute hatten wir somit abgeschlossen.

Durch das gestrige Afterwork auf den Geschmack gekommen, haben wir uns dann auf die Suche nach einer geeigneten Bar gemacht. Spätestens jetzt wurde einem bewusst, was es bedeutet, von Insidern geführt zu werden und eine gute Adresse zu haben. Nach verzweifeltem Suchen, hatten wir uns dann ins Klong (Saint Marks Pl/ 3rd St) gesetzt. Die Bar an sich war nicht schlecht, doch mein Cocktail ein Reinfall (Name ist mir entfallen, konnte ich aber nicht einmal bei der Bestellung aussprechen)! Ich habe gelernt, auf zu exotische Drinks lieber zu verzichten...


Etwas enttäuscht war ich als wir die Straße weiter gelaufen sind und eine Bar nach der anderen kam. Naja, wir waren dann wohl doch etwas zu ungeduldig...

Danach sind wir in die Crocodile Lounge (E 14th St). Das besondere an dieser Bar: take a drink and get one pizza free! Hatte aber nur einen Margarita, denn eine zweite Pizza wäre mir zu viel gewesen :-)


Nach dieser Tour muss ich feststellen, dass man in NY sehr gut weggehen kann, es aber trotzdem hilfreich ist, zu wissen, was man ansteuert... oder man sich die Zeit nimmt und sich für etwas entscheidet, was einem wirklich zusagt. Es gibt genügend davon!

Mittwoch, 2. Juli 2008

Afterwork NYC

Seit es ausgemacht war, habe ich mich auf heute Abend gefreut: wir haben uns mit Thomas, einem Vertrieb´ler der SüdLeasing, zum Afterwork in New York City getroffen. Er war so nett und hat sich angeboten, uns erste Einblicke in das New Yorker Afterwork/ Nachtleben zu geben.
Unsere erste Anlaufstelle war das Bamboo 52. Diese Sushi Bar und Lounge befindet sich, wie es der Name schon erahnen lässt, in der W 52th St. Und wie es sich für eine Sushi Bar gehört, haben wir auch Sushi gegessen. Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich noch nie zuvor Sushi gegessen hatte. So haben wir uns nur für gekochte Gerichte und keine rohen Versionen entschieden. Und ich muss sagen, es war sehr lecker...


Nach zwei Frozen Margaritas (Strawberry und Mango) ging es weiter zum Rockefeller Center. Dieses ist nicht nur Einkaufsparadies für den dicken Geldbeutel, sondern bietet auch ein klasse Afterwork Bar, die Rink Bar. Diese befindet sich auf dem Platz inmitten der einzelnen Gebäudem des Rockefeller Centers und ist im Freien.
Der Blick von unserem Tisch aus...



Und hier bei einem Mango Mojito...
...Thomas und Franz haben es sich auch schmecken lassen... Prost!



... und zum Abschluss noch einen Strawberry Daiquiri...



Nach einem sehr schönen Afterwork haben wir uns dann kurz nach Mitternacht wieder auf den Weg in Richtung Apartment gemacht.
Der Kopf war etwas schwer(er) und die Müdigkeit kam heraus...


Das war ein vollkommen gelungener Abend!!
Das Sushi, die Cocktails, die Unterhaltung, die Locations... und einfach diese traumhafte Stadt... es hat alles gepasst!

Dienstag, 1. Juli 2008

Mein Mitbewohner

Wie sich vielleicht schon manche gefragt haben, warum ich immer von "wir" schreibe, obwohl ich doch alleine in die Staaten bin, hier die Antwort: Franz.


Franz ist auch ein Praktikant bei der SL Financial, er kommt aus Bayern, genauer gesagt aus Deggendorf. Wir teilen uns das Apartment, fahren gemeinsam zur Arbeit und machen am Wochenende gemeinsam Unternehmungen. So bin ich nicht ganz auf mich alleine gestellt und Einsamkeit und Heimweh halten sich in Grenzen. Man kann sich unterhalten, den Tag revue passieren lassen und sich über Daheimgebliebene austauschen. Wir teilen ja schließlich daselbe Schicksal :-)